Elektrische Ausrüstungen für Bergbaumaschinen und -anlagen

DRUCKLUFTLEUCHTE für Rundumlicht - Zone 1

(Neulieferung nur als Exportversion, außerhalb der EU möglich)

Die Verwendung von Druckluftleuchten ist eine besonders sichere Art der Beleuchtung in explosions- und schlagwettergefährdeten Bereichen.

Druckluftleuchte 26101

Schlagwetter- und Explosionsgeschützt

VDE 0170 (SCH) f
VDE 0171 (Ex) s G5

BVS-Nr.:  T 3614
PTB-Nr.: III BIE-9920


Zulassung nach EG-Richtlinie 94/9/EG
(ATEX-100a) beantragt.

Technische Daten

Betriebsspannung:

Zündspannung:

Elektrische Leistung:

Lampenlichtstrom:

Lampe:

Betriebsdruck:

Luftverbrauch:

Umgebungstemperatur:

Gewicht:

Länge:

Durchmesser:

Druckluftanschluss:

26101

120 V max.

210 V max.

80 W

3.800 LM

80 W HQL
3-7 bar

300 L/min

-20°C - +40°C

ca. 11,5 kg

570 mm

220 mm max.

R3/4" / R5/8" / RD 32 x 1/8"
(Kordelgewinde)

Anwendungsbeispiele    

Die Leuchte Typ 26101 findet überall Anwendung, wo weiträumige Arbeitsplätze ausgeleuchtet werden müssen und wo keine festinstallierte Spannungsversorgung eingerichtet ist. 

- Grubenbaue
- Tankschiffe
- Kanalisation
- Unterwasserleuchte bis 10 Meter Wassertiefe (Sonderausführung )     


Die Leuchte eignet sich sehr gut als Beleuchtung für Reinigungsarbeiten in Tanks und Silos, die gemäß den Richtlinien der Berufsgenossenschaft und der VDE 0105 Teil 9/7.81 vom Betreiber als Gefahrenbereich der Zone 1 erkannt und behandelt werden. 

 

 


 

Funktionsbeschreibung

Bedingt durch Ihre besondere Konstruktion vereint die Druckluftleuchte mehrere Schutzfunktionen, die das Zünden explosiver Gasgemische innerhalb und außerhalb der Leuchte verhindert. Durch den Betrieb mit Druckluft wird auf die Verwendung eines Kabels bzw. einer Leitung verzichtet. Die Luft strömt zuerst in den Lampenraum und erzeugt hier einen Überdruck, bevor sie in den Generatorraum weiterströmt und dort das Turbinenrad im Wechselstromgenerator antreibt. Dabei wird die Zünd- bzw. Betriebsspannung für das Leuchtmittel induziert.
Wird der Lampenraum, z.B. das Schutzglas oder die Schutzglocke, beschädigt, entweicht die einströmende Luft zuerst nach außen. Durch den plötzlichen Druckabfall im Turbinenraum bleibt der Generator stehen und induziert keine Spannung mehr. Die nach außen entweichende Luft verhindert das Eindringen eines explosiven Gasgemisches in den Lampenraum und kann zusätzlich den möglicherweise durch die Beschädigung freigelegten Glühfaden des Leuchtmittels abkühlen.

 

 

 

 

Weitere Informationen

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