Elektrische Ausrüstungen für Bergbaumaschinen und -anlagen

DRUCKLUFTLEUCHTEN mit Leuchtstofflampe - Zone 1


(Nicht mehr lieferbar, nur noch Instandsetzungsservice möglich)

Die Verwendung von Druckluftleuchten ist eine besonders sichere Art der Beleuchtung in explosions- und schlagwettergefährdeten Bereichen.

Druckluftleuchte sPL 63020 / 63040    

Schlagwetter- und Explosionsgeschützt nach:

VDE 0170 (SCH) f  und VDE 0171 (Ex ) s G5
PTB-Nr.: III B/E 24072 B   

Prüfbescheinigungen:

sPL 63020:
BVS-Nr.:  T 3253
PTB-Nr.: III B/E 11640

sPL 63040:
BVS-Nr.:  T 3559
PTB-Nr.: III B/E 11640

Technische Daten

Betriebsspannung:

Elektrische Leistung:

Lampenlichtstrom:

Lampe:

Betriebsdruck:

Luftverbrauch:

Umgebungstemperatur:

Gewicht:

Länge:

Durchmesser:

Druckluftanschluss:

sPL 63020

60 V

20 W

980 Lm

20 W Leuchtstofflampe

2,5 - 7 bar

ca. 130 L/min

-20°C - +40°C

ca. 10,0 kg

810 mm

210 mm max.

R3/4" / RD 32 x 1/8"
(Kordelgewinde)

sPL 63040

100 V

40 W

2.500 Lm

40 W Leuchtstofflampe

2,5-7 bar

ca. 175 L/min

-20°C - +40°C

ca. 15,0 kg

1420 mm

210 mm max.

R3/4" / RD 32 x 1/8"
(Kordelgewinde)

 

Anwendungsbeispiele    

Die Leuchten Typ sPL 63020 und sPL 63040 finden überall Anwendung, wo Arbeitsplätze ohne festinstallierte Spannungsversorgung ausgeleuchtet werden müssen. Die Leuchten haben einen verhältnismäßig geringen Luftverbrauch. 

- Grubenbaue
- Tankschiffe
- Kanalisation
- Tank- und Kesselanlagen
  
Die Leuchte darf eingesetzt werden in Bereichen, die gemäß den Richtlinien der Berufsgenossenschaft und der VDE 0105 Teil 9/7.81 vom Betreiber als Gefahrenbereich der Zone 1 erkannt und behandelt werden.

 

Funktionsbeschreibung

Bedingt durch Ihre besondere Konstruktion vereint die Druckluftleuchte mehrere Schutzfunktionen, die das Zünden explosiver Gasgemische innerhalb und außerhalb der Leuchte verhindert. Durch den Betrieb mit Druckluft wird auf die Verwendung eines Kabels bzw. einer Leitung verzichtet. Die Luft strömt zuerst in den Lampenraum und erzeugt hier einen Überdruck, bevor sie in den Generatorraum weiterströmt und dort das Turbinenrad im Wechselstromgenerator antreibt. Dabei wird die Zünd- bzw. Betriebsspannung für das Leuchtmittel induziert.
Wird der Lampenraum, z.B. das Schutzglas oder die Schutzglocke, beschädigt, entweicht die einströmende Luft zuerst nach außen. Durch den plötzlichen Druckabfall im Turbinenraum bleibt der Generator stehen und induziert keine Spannung mehr.
Die nach außen entweichende Luft verhindert das Eindringen eines explosiven Gasgemisches in den Lampenraum und kann zusätzlich den möglicherweise durch die Beschädigung freigelegten Glühfaden des Leuchtmittels abkühlen.   

 

 

Weitere Informationen

Wissenswertes über den Explosionsschutz
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